📢 Zivilschutzsignale

In Österreich werden Sirenensignale verwendet, um die Bevölkerung vor Gefahren zu warnen oder über besondere Ereignisse zu informieren.

Die Kenntnis der einzelnen Signale und deren Bedeutung kann im Ernstfall entscheidend sein. Die Warnung erfolgt über das österreichweite Zivilschutz-Sirenensystem.

Warnung

⚠️ Warnung

3 Minuten gleichbleibender Dauerton

Herannahende Gefahr.

Radio, Fernsehen oder offizielle Informationskanäle verfolgen und die Anweisungen der Behörden beachten.

Alarm

🚨 Alarm

1 Minute auf- und abschwellender Heulton

Akute Gefahr.

Schutzbereiche aufsuchen und den Anweisungen der Behörden sowie der Einsatzorganisationen folgen.

Entwarnung

✅ Entwarnung

1 Minute gleichbleibender Dauerton

Die Gefahr ist beendet.

Einschränkungen können aufgehoben werden. Weitere Informationen der Behörden beachten.

🚒 Feuerwehralarm

3 × 15 Sekunden Heulton

Dieses Signal dient der Alarmierung der Feuerwehrmitglieder zu einem Einsatz.

Für die Bevölkerung besteht dabei grundsätzlich keine unmittelbare Gefahr.

📢 Sirenenprobe

15 Sekunden Dauerton

Die regelmäßige Sirenenprobe dient der Funktionskontrolle der Sirenenanlagen.

In Niederösterreich findet die Sirenenprobe üblicherweise jeden Samstag um 12:00 Uhr statt.

Für die Bevölkerung besteht dabei keine Gefahr und es sind keine Maßnahmen erforderlich.

🚨 Österreichweiter Zivilschutz-Probealarm

Jedes Jahr am ersten Samstag im Oktober werden österreichweit sämtliche Zivilschutzsignale getestet.

Ziel ist die technische Überprüfung der Sirenenanlagen sowie die Information der Bevölkerung über die Bedeutung der einzelnen Signale.

⚠️ Verhalten bei Warnung oder Alarm

  • Ruhe bewahren
  • Radio, Fernsehen oder offizielle Informationsquellen einschalten
  • Anweisungen der Behörden befolgen
  • Nachbarn oder hilfsbedürftige Personen informieren
  • Notrufnummern nur bei tatsächlichen Notfällen verwenden

ℹ️ Gut zu wissen

Das österreichische Zivilschutz-Sirenensystem zählt zu den größten flächendeckenden Warnsystemen Europas.

Neben Sirenen können Warnungen zusätzlich über Radio, Fernsehen, Warn-Apps und behördliche Informationssysteme erfolgen.

Quelle & Bilder: BM.I Bundesministerium für Inneres